Warum Höhlentauchen?

Das Höhlentauchen gilt als eine der risikoreichsten Sportarten überhaupt. Sobald der “Speläonaut” die bekannte Welt hinter sich gelassen hat, ist er vollkommen auf sich allein gestellt: Dunkelheit, Kälte und streckenweise katastrophale Sichtverhältnisse säumen den abenteuerlichen Weg zu unbekannten Tropfsteinhöhlen, Grotten und sagenhaften Unterwasserwelten.
Das Höhlentauchen ist eine besondere Variante des Tauchsports, die mit erhöhten Risiken verbunden ist. Für Wissenschaftler ist es jedoch oft eine notwendige Voraussetzung zur Höhlenforschung (Speläologie) in Höhlen und Grotten, die unter dem Meeres- oder Karstwasserspiegel liegen. Auch in wassergefüllten Untertagebergwerken, werden die Techniken des Höhlentauchens angewendet.

Höhlentauchen

Während das Grotten-Tauchen auch von wenig erfahrenen Sporttauchern relativ sicher durchgeführt werden kann, benötigt man für tiefere Tauchgänge, fernab vom Tageslicht und einem Ausgang, mehrfach Redundanz bei den überlebenswichtigen Teilen der Ausrüstung und den Risiken angepasste Tauchfertigkeiten. Diese kann man sich in Höhlentauch-Ausbildungen aneignen. Das Betauchen von Höhlen ist oft genehmigungspflichtig, da es oftmals mit großen Gefahren für die Taucher als auch für die Höhle, die beschädigt werden könnte, verbunden ist.

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Das Wesentliche in Kürze

Einführung zur Höhlenentstehung
Was ist Höhlentauchen
10 Empfehlungen zum sicheren Höhlentauchen
Die 5 wichtigsten Höhlentauchregeln
Das Sicherheitskonzept der CMAS
Höhlenschutz / SGH
Die Kursregeln von Swiss Cave Diving

Techniken Höhlentauchen

Flossentechnik
Schwimmlage und Armbewegungen
Abtauchen
Atmung

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Notfallmaßnahmen

Für den Fall der Fälle:
Das Notfallblatt
Notfall-Management
DAN Maßnahmen-Checkliste
DAN-Neurocheck

News Höhlentauchen

Eindrücke Höhlentachen

Tauchtauglichkeit

Grundlagen (Anforderungen)
Untersuchungsbogen (Kontrolluntersuch)
Tauglichkeitsattest
Stabile Psyche
Adäquate Ausbildung

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Tauchequipment Höhlentauchen

Redundanz
Die 3L-Regel und Gas-Management
Höhlentauchmaterial
Ausgewählte Ausrüstungskomponenten

Biospeläologie

Höhlentaucher sollten gute Beobachter sein, wenn sie die meist kleinen Bewohner bemerken wollen. Ihre geringe Größe wird meist mit dem begrenzten Nahrungsaufkommen im Untergrund in Zusammenhang gebracht.
In diesem faszinerenden Forschungsgebiet der Höhlenzoologie besteht noch immer die Möglichkeit neue Arten zu entdecken, da so wenig über diese speziellen Grundwasserbewohner bekannt ist.

UW-Höhlenvermessung

Das Vermessen von Höhlen dient dem besseren Verständnis und der geologischen Einordnung des Karstobjektes und ist Teil der allgemeinen Höhlendokumentation. Der Höhlenplan ist ein wichtiges Dokument und sollte von allen Höhlenforschern gelesen und verstanden werden. Er beschreibt die Höhle mit ihren Inhalten. Eine Höhle kann so direkt mit anderen Höhlen verglichen werden. Eine möglichst exakte Zeichnung der Höhle stellt meist die erste und wichtigste Arbeitsgrundlage für weitere Betrachtungen und Aussagen in den verwandten Gebieten der Speläologie wie zum Beispiel der Geologie, Hydrologie, Biospeläologie, Archäologie und der Paläontologie dar. Des Weiteren sind Höhlenpläne wichtige Grundlagen für schnelle und effektive Rettungseinsätze bei Höhlenunfällen.